Einführung in die Interoperabilität von Metadaten

11. Mai 2010
SUB Göttingen

Material

Pfeil rechtsEinführung
Pfeil rechtsTeil 1
Pfeil rechtsTeil 2.1
Pfeil rechtsTeil 2.2
Pfeil rechtsTeil 3


Beschreibung

Zielgruppe:
Beschäftigte an Wissenschaftlichen Bibliotheken mit geringer Vorkenntnis im Bereich Metadaten und Interoperabilität

Inhalt:
Metadaten dienen dazu, Nutzer bei der Suche, dem Finden, Identifizieren und Selektieren relevanter Informationen zu unterstützen. Dies gilt sowohl für lokale Informationssysteme als auch für das Internet. Allerdings hat sich mit dem Internet nicht nur die Menge an Informationsmaterial, sondern auch die technische Infrastruktur geändert, die von Nutzern bei der Suche nach Ressourcen verwendet wird. Neben die traditionell auf lokale Bestände ausgerichteten Informationsdienste wie Bibliothekskataloge ist eine Infrastruktur getreten, die es den Nutzern ermöglicht, über eine gemeinsame Oberfläche verschiedene Dienste und Angebote zu nutzen, sei es in Form von Suchmaschinen, Mashups o.ä. Traditionell verwenden unterschiedliche Dienste allerdings unterschiedliche Metadatenformate. Das Angebot an Metadaten ist entsprechend heterogen, was sich auf die Vernetzung von Diensten im Internet ausgesprochen negativ auswirken kann. Will man unterschiedliche Dienste miteinander vernetzen, braucht es daher Metadaten, die sich aufeinander abbilden (mappen) lassen, die somit interoperabel sind. Im letzten Jahrzehnt entstanden verschiedene internationale Initiativen, die sich mit der Interoperabilität von Metadaten beschäftigen. Eine der bedeutendsten ist die Dublin Core Metadata Inititative (DCMI). In diesem Zusammenhang entsteht seit 2006 das Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM), das die Entwicklung interoperabler Metadaten und Metadatenformate vor allem im deutschsprachigen Raum unterstützt.

Die Veranstaltung gibt einen kurzen Überblick über die Aktivitäten von KIM und bietet dann eine ausführliche Einführung in das Thema Metadaten und Interoperabilität. Dabei werden vor allem die Konzepte vorgestellt, die in den letzten Jahren im Rahmen der DCMI entstanden sind. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung auch Raum für Fragen und Diskussionen.

Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:


Ansprechpartner: Sarah Hartmann, Stefanie Rühle
E-Mail: info@lists.kim-forum.org